Expresso | Liberdade para pensar

Maria Goncalves

"Emotional, impulsiv, mit altruistischer Motivation": Eine Person wurde ins Meer gezogen, zwei versuchten Sie zu retten. Alle drei verschwanden.

Es sind Momente in denen man nicht nachdenkt, in denen der Instinkt zu helfen stärker ist, in denen die Logik aussetzt. Zwei Männer sind diesen Montag in Meco ins Meer gelaufen um eine Freundin zu retten, die beim Gleitschirmfliegen ins Meer gefallen war. Beide ohne sich vorzubereiten oder an die Folgen zu denken. Einfach ins Meer geworfen. Alle drei sind untergegangen, einer wurde schon für tot erklärt. Was erzählt uns die Psychologie über unseren Instinkt: warum gibt es diejenigen, die sich unter diesen Umständen ins Wasser werfen und andere, welche die Amtsgewalt rufen?

Es ist ein freier Flug: dort in der Luft übernimmt man die totale Kontrolle über den Flügel, sucht sich einen Weg aus, auch das Wann und Wie der Landung. Erlaubt uns über Stunden zu schweben. Gleitschirmfliegen wird oft an der Küste praktiziert, an den Klippen. Der Strand Moinho Baixo, in Meco, Sesimbra, wird oft ausgewählt. Wie auch von dieser Gruppe von Freunden. Von denen eine Österreicherin mit 36 Jahren geflogen ist, alles unter Kontrolle, bis zum aufsetzen, als etwas nicht gelaufen ist wie geplant: Der Flügel ist im Wasser aufgekommen, in der Nähe der Brandung und Sie wurde davon ins Meer gezogen. Fast ohne nachzudenken, sind zwei Freunde ihr nachgelaufen um Sie zu retten.

"Es war einer dieser absurden Unfälle die passieren", erklärt der Kommandant Luís Lavrador des Hafens von Setubal. Die zwei Männer, 51 und 33 Jahre alt, sind ins Wasser zur Rettung der Österreichischen Frau, deren Freundin. Es ist Ihnen nicht gelungen. Um kurz nach zwölf wurden die Behörden verständigt, dass drei Personen ins Meer gefallen sind.

"In Momenten wie diesen gibt es keine kognitive Verarbeitung. Der rationale Teil setzt aus, besonders bei Bekannten, die einem nahe stehen."

Die zwei Männer, die zur Rettung der Freundin liefen, hatten nichts davon.

Rute Agulhas, klinische und forensische Psychologin erklärt dem Expresso, dass üblicherweise eine Entscheidung in sieben Schritten getroffen wird, aber die Zeit dafür im Katastrophenfall fehlt. "Zuerst muss das Problem identifiziert werden, dann die Alternativen zu agieren. Danach kommt die Bewertung der Vor- und Nachteile und der Vorgriff auf die Konsequenzen. Inzwischen fasst man eine Entscheidung und es stellt sich die Frage: wie stelle ich es an? Der letzte Schritt ist die Reflexion, die auch schon in den vorherigen Phasen geschieht. Der Vorgang ist also rational, dauert, und setzt ein emotionales Gleichgewicht voraus."

Theoretisch ist die Entscheidung umso genauer, je mehr Zeit man dafür hat. Aber das ist die Theorie. "Wenn wir jemanden ins Wasser fallen sehen, denken wir nicht nach. Wir handeln. Emotional und impulsiv. Es ist eine altruistische Motivation, die gut ist, weil sie menschlich ist." (...)

Quelle:
Goncalves, Maria (2018, 09 April) "É emocional, impulsivo, há uma motivacão altruísta: uma pessoa caiu ao mar, duas tentaram salvá-la, desapareceram as três". Expresso.  Abgerufen von http://www.expresso.sapo.pt

Wir vermissen drei Freunde!



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